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Die Wettkampfdiät III
Woche 5 - 8

Mittwoch, 20.10.2004

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Da ich in der 4. Woche merkte das der Stoffwechsel doch allmählich etwas langsamer wurde, stand ich nun vor der Frage: Kalorien senken oder aerobe Aktivität erhöhen? Da ich bei 2.800 Kalorien mich noch nicht wirklich hungrig fühlte und die ersten 4 Wochen eigentlich erstaunlich locker überstanden hatte entschied ich mich die Kalorienzahl auf 2.400 zu senken. Ein weiterer Grund dafür war das ich eigentlich aerobe Aktivitäten wirklich nicht sonderlich prickelnd finde.

Als weitere Änderung in den Wochen 5-8 stand ab der 7. Woche der gänzliche Verzicht auf meine geliebte Milch an. Milch hat die Eigenschaft Wasser unter der Haut einzulagern. Das durch den Verzicht auf meinen Proteinshake entstandene Kalorienloch deckte ich durch gleichzeitige Erhöhung meinen Hähnchenbrustkonsums.

Ab Woche 7 sah mein Ernährungsplan demnach wie folgt aus: 8 Uhr Reisplätzchen ½ Packung (200 Kalorien), 10 Uhr Hähnchenbrust (400 Kalorien), 12 Uhr Hähnchenbrust ca. 350g, Broccoli, Blumenkohl (400 Kalorien), 15 Uhr Reis (halber Kochbeutel) mit Ananas (halbe Dose abgetropft) (350 Kalorien), 18.30 Uhr Reis (zweite Hälfte Kochbeutel mit Ananas (zweite Hälfte Dose), Aminosäuren, BCAAs, Zink (400 Kalorien), 20 Uhr Putenbrust mit Gemüse (450 Kalorien), 21 Uhr Trockenmüsli (200 Kalorien). Die Flüssigkeitszufuhr erhöhte ich in der zweiten Phase auf mind. 6 Liter täglich. Ergänzend zu Cola Light und stillem Wasser trank ich zusätzlich Brennesseltee. Beim Essen nahm ich alle Nahrungsmittel weiterhin ungesalzen zu mir.

Im Normalfall würde ich davon abraten zu früh das Salz aus der Nahrung rauszulassen, weil es sonst zu einem Natriummangel kommen kann, der sich auf der Bühne in Form von Krämpfen bemerkbar macht. Da nahezu alle Lebensmittel aber immer ein gewisses Maß von Natrium beinhalten und ich mich ohne zusätzlich zu salzen von der Psyche her einfach besser fühlte zog ich das Ganze so durch.

In dieser zweiten Diätphase kam ich dann allmählich an den Punkt wo man täglich ja nahezu stündlich Veränderungen an seinem Körper bemerkt. Man sieht allmählich die Mühen der Diät und ab einem Körperfettanteil von unter 10% denkt man allmählich: „Gott sieht das geil aus“. Besonders aufbauend ist die Phase nach einer Kohlenhydrataufnahme, wenn sich die Muskulatur füllt und man quasi aus dem posen vor dem Spiegel gar nicht mehr raus kommt. Der Körper ist von Adern überzogen. Einfach himmlisch.

Da ich ja immer noch das Ziel hatte unter 90kg zu kommen, ging ich so oft wie möglich auf die Waage um auch zu registrieren wie sich das Gewicht nach der Nahrungsaufnahme ändert. Als Richtwert kann ich festhalten das man morgens meistens 2kg weniger wiegt als am Vorabend. Nach 8 Wochen Diät lag mein Gewicht bei 96kg. Etwas zu hoch für meinen Geschmack, aber immer noch im Zeitplan.

Über die Qualen der letzten 4 Wochen dann mehr beim nächsten Mal.

Die Masse sei mit euch.

Torsten „Totti“ Bunte





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