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Fitnessverletzungen behandeln mit Arnika und Beinwell

Mittwoch, 22.06.2011

Tags: Heilpflanzen

Fitnessverletzungen behandeln mit Arnika und Beinwell
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Sport und Fitness ist gut für die Gesundheit. Im Allgemeinen jedenfalls! Es gibt allerdings auch Momente, in denen gerade sportliche Betätigungen oder Fitnessübungen für Beschwerden oder Verletzungen sorgen. Wie leicht können Glatteis, feuchter Untergrund oder steinige Wege einen Läufer zum Ausrutschen bringen oder eine ungeschickte Bewegung auch bei vielen anderen Sportarten Zerrungen oder Prellungen zur Folge haben. In solchen Fällen greift die Schulmedizin zu Sportsalben mit chemischen Wirkstoffen, aber auch die Natur verhilft mit einigen Heilpflanzen zu Erster Hilfe und Linderung. Vor allem zwei Pflanzen sind es, die bei Fitnessverletzungen gerne herangezogen werden: Arnika und Beinwell.

Arnika nimmt Schmerz und Schwellungen

Die schmerzstillenden und entzündungshemmenden Wirkstoffe der Arnika werden schon seit Jahrhunderten bei sogenannten „stumpfen Verletzungen“ eingesetzt. Bei Prellungen, Quetschungen, Verstauchungen oder Blutergüssen sorgen Umschläge mit Arnikatinktur, die in Apotheken und im Handel erhältlich ist, oder mit einem selbstgemachten Aufguss aus Arnikablüten dafür, dass die Schmerzen gelindert werden und Schwellungen schneller abklingen. Für Notfälle unterwegs empfiehlt sich eine Tube Arnikasalbe. Ist Gewebe verletzt, beispielsweise bei einer Schürfwunde durch einen Sturz, so hilft eine mit Arnikatinktur getränkte Wundauflage auch bei der Regeneration des Gewebes. Die Tinktur darf aber nicht unverdünnt angewendet werden, da es sonst zu Rötungen oder Ausschlägen kommen kann.
Mehr zu Arnika bei Docjones.de

Mit Beinwell Gewebe und Knochen heilen

Ebenso wie Arnikasalbe findet sich auch Beinwellsalbe häufig in der Notfalltasche von Sportlern. Die pflanzlichen Wirkstoffe des Beinwell sorgen für Schmerzlinderung und bekämpfen das Anschwellen des Gewebes nach Verstauchungen oder anderen Verletzungen. Das enthaltene Allantoin verbessert Regeneration und Durchblutung des Gewebes und Cholin kann das Austreten von Gewebeflüssigkeiten verringern. Verschiedene Gerbstoffe fördern die Wundheilung, so dass Beinwell auch bei blutenden Wunden, Muskelschmerzen und Knochenverletzungen häufig verwendet wird. Aus diesem Einsatzbereich stammt übrigens auch der alt-hochdeutsche Name der Pflanze: Beinwell kann mit „Knochen heilen“ übersetzt werden.
Mehr zu Beinwell bei Wikipedia

Ein Artikel von Thorsten Weil





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