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Schrägbankdrücken
Konzentration auf obere Brust?

Freitag, 09.04.2004

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Schrägbankdrücken
2 Bilder
Neben Bankdrücken ist Schrägbankdrücken eine der beliebtesten Übungen für die Brust. Der Hauptgrund dafür ist wohl, dass man je nach Schrägstellung der Bank die Trainingswirkung auf die oberen Fasern des großen Brustmuskels verlagern kann. Nun mag manch einer anführen, so etwas wie eine obere Brust gäbe es nicht, und man könne die genetisch vorgegebene Form eines Muskels nicht beeinflussen.
Nun, es stimmt, dass der große Brustmuskel nur ein einziger Muskel ist, dennoch besteht dieser aus zwei Teilen, dem sternalen Teil (Sternum = Brustbein), der auch als untere Brust bezeichnet wird und dem klavikularen Teil (Klavikel = Schlüsselbein), der oberen Brust. Richtig deutlich wird diese Teilung, wenn man ein Bild von Franco Columbu betrachtet.
Inwiefern man die Muskelform nun zu Gunsten der oberen Brust verändern kann, hängt nicht zuletzt von der Genetik ab. Wer immer eine schlechte obere Brust hatte, wird wohl nie so weit kommen wie Arnold Schwarzenegger, der nach eigenen Angaben ein Wasserglas darauf abstellen konnte.

Winkel der Schrägbank
Dadurch, dass man die Bank schräg stellt, verlagert man einen Teil der Belastung von der gesamten Brust auf die obere Brust und die vorderen Schulterköpfe. Je schräger man die Bank stellt, desto mehr Arbeit übernehmen die Schulter und die obere Brust.
Welche Schräge optimal ist, lässt sich nicht pauschal sagen, die einen stellen sie nich schräger als 30°, andere fangen erst an bei 45° die obere Brust zu spüren. Hier hilft nur ausprobieren.

Die Drückbewegung
...unterscheidet sich kaum vom normalen Bankdrücken. Der Unterschied ist, dass man hier nicht in einem leichten Bogen nach hinten drücken muss, sondern die Stange auch zum Schlüsselbein hin absenken kann und dann gerade hochdrückt. Senkt man die Stange zum Schlüsselbein oder gar zum Hals hin ab, erhöht man aber das Risiko einer Schulterverletzung, von daher ist auch die Drückbewegung reine Gefühls- und Ermessenssache. Pauschale Regeln gibt es hier nicht, es gilt also wie so oft: Ausprobieren.
Auch ob man die Übung mit Lang- oder Kurzhanteln, oder gar an der Multipresse ausführt sollte man vom Muskelgefühl her bestimmen. Es ist auch keine schlechte Idee alle paar Wochen zwischen den verschiedenen Möglichkeiten zu wechseln, um dem Muskel immer wieder etwas neues zu „bieten“.






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