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Seminar mit Rühl, Trenz, Skadi
Frage&Antwort bei Shoperöffnung in Kassel

Sonntag, 13.12.2009

Tags: rühl profi trenz skadi shopkassel

Seminar mit Rühl, Trenz, Skadi
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Bei der Shoperöffnung gestern in Kassel gaben IFBB Profibodybuilder Markus Rühl, Peter Trenz und Skadi Frei, die jetzt ihre Procard im Frauenbodybuilding frisch gehalten hat, ein Seminar. Dabei konnten die Zuhörer eigene Frage stellen, die die Trenz-Crew dann beantwortete. Das Video dazu findet ihr unten in der Videobox, einige Infos hie folgend:

Die erste Frage behandelte das bisher höchste Gewicht, dass Markus und Pit auf die Waage brachten. Bei "The german beast" machte die Waage mal Höchstfall bei 153,4kg bei Pit Trenz bei 124kg stopp.

Diese hohen Körpergewichter haben aber immense Nachteile. So konnte Markus bei dem Körpergewicht kaum mehr richtig trainieren, weil der Pump zu stark war und er kaum Luft bekam. Dazu kam noch regelmäßiges Nasenbluten.

Unabhängig vom Körpergewicht fühlt man sich lt. Markus Rühl als Bodybuilder aber immr dünn, außer beim Training, aber: "Das Gefühl hält ne Stund´ und danach fühlste Dich wieder wie ne Fotze..." so Markus Rühl.

Markus Rühl fliegt nach wie vor Economy Class im Flieger, da die IFBB den Athleten zu de jeweiligen Wettkämpfen nur solche Sitzplätze stellt, unabhängig davon, ob man Mr. Olympia ist oder irgendwie ab Platz 15. Wann immer es möglich ist, bucht sich Markus aber gerne ein Upgrade in die Business Class dazu, auch wenn das mal einen 1000er extra kostet.

Skadi Frei´s Ziele für ihre erste Profisaison in 2010 sind erstmal dabei sein, eine TOP 10 Platzierung wäre natürlich super.

Auf die Frage, ob man denn überhaupt einen Trainer braucht, sagt Coach Pit Trenz, dass hier zu unterscheiden ist: Junge Athleten brauchen jemand, der sie führte und die Motivation in die rechte Richtung lenkt. Bei einem Athleten wie Markus Rühl geht es darum, ihm Arbeit abzunehmen, denn ihm muss man nichts mehr zeigen.

Generell zu Markus Rühl und seinen Platzierungsmöglichkeiten meint Pit, dass Rühl in der Position ist, in der er sein Geld nicht mehr über die Platzierung verdient. Markus möchte sich insbesondere auch die Freude und den Spaß an Wettkampfen bewahren.

Auf sein Verhältnis zu Profikollegen Dennis Wolf angesprochen, sagt Markus Rühl, dass er ihn nicht als Konkurrenten sieht. Beide schweben in unterschiedlichen Sphären. Er ist im Abendrot des Bodybuildings, während Dennis eher noch am Morgentau ist, und seine Zukunft noch vor sich hat. Er hat sich mit ihm diesen Herst ausgesprochen, auch über den ehemaligen gemeinsamen Sponsor BMS, was aber im Detail nicht in die Öffentlichkeit gehört.

Angesprochen auf das geplante Comeback von Ronnie Coleman hofft Markus Rühl, dass es hoffentlich ein PR-Gag ist, da seiner Meinung nach Ronnie nicht mehr mit Leuten wie Phil Heath oder Kai Greene mithalten kann.

Nächste Woche findet auch in Rühl´s Fit und Fun, am Samstag den 19.12. um 18 Uhr, das nächste Seminar von Pit Trenz und Markus Rühl statt.



Begleitbeitrag im Bodybuilding Forum


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