geführte Kiebeugen vs. freie

Wie mach ich die Übungen richtig? In diesem Forum findest Du Hantelübungen

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geführte Kiebeugen vs. freie

Beitragvon Udalrich » 19. Jul 2007, 03:07

Hallo,
ich habe immense Schwierigkeiten, bei freien Kniebeugen das Gleichgewicht zu halten (bin halt noch Anfänger) :-( . Daraufhin hat mir einer unserer Trainer geraten die Kniebeugen geführt, also an der Maschine, aus zu führen. Meine eigentliche(n) Frage(n):
1. sind die geführten Kniebeugen gleich zu setzen mit den freien?
2. wie werden die geführten korrekt ausgeführt? Die Anweisungen die ich erhalten habe sind kontrovers. Der eine sagt die Füße in Schulterbreite einen Fuß weit vor die Mitte des Rumpfes stellen, der andere sagt ich solle die geführten Kniebeugen genauso ausführen wie die freien, also die Füße schulterbreit unter den Rumpf. :-?
3. bringen mir geführten Kniebeugen etwas, damit ich irgendwann auch freie durchziehen kann?
O.K. eigendlich recht unsinnige Fragen wenn man bedenkt, dass in unserem Studio zwei ausgebildete Trainer rumflitzen.
Danke vorab.
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Re: geführte Kiebeugen vs. freie

Beitragvon Paule » 19. Jul 2007, 08:22

ich habe immense Schwierigkeiten, bei freien Kniebeugen das Gleichgewicht zu halten (bin halt noch Anfänger) :-( .


gerade aus diesem Grunde solltest nur lernen, wie man Kniebeugen macht und dir von einem vernünftigen Trainer die Technik beibringen lassen.

1. sind die geführten Kniebeugen gleich zu setzen mit den freien?


Niemals.

2. wie werden die geführten korrekt ausgeführt? Die Anweisungen die ich erhalten habe sind kontrovers.


du hast doch deinen Trainer gefragt. Konnte er dir keine vernünftigen Anweisungen geben?

Der eine sagt die Füße in Schulterbreite einen Fuß weit vor die Mitte des Rumpfes stellen, der andere sagt

ich solle die geführten Kniebeugen genauso ausführen wie die freien, also die Füße schulterbreit unter den Rumpf. :-?


Grundsätzlich sollte man wohl einen zu spitzen Winkel im Knie vermeiden. Deswegen erscheint mir die erste Alternative logischer.

3. bringen mir geführten Kniebeugen etwas, damit ich irgendwann auch freie durchziehen kann?


Nein. Dann kannst du genauso gut in die Beinpresse gehen. der Witz am Training mit freien Gewichten ist gerade, dass man ungleich mehr Muskelfasern und Muskeln anspricht, als beim Training mit Maschinen. das Einzige, das dir hilft, ist die Technik des freien Kniebeugens mit einem leichten Gewicht zu erlernen.

O.K. eigendlich recht unsinnige Fragen wenn man bedenkt, dass in unserem Studio zwei ausgebildete Trainer rumflitzen.


Stimmt. gibt dir das nicht zu denken?
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Re: geführte Kiebeugen vs. freie

Beitragvon fendi » 19. Jul 2007, 09:32

Hab selber mit geführten kniebeugen angefangen.
ist ganz nett aber mit der freien beuge nicht zu vergleichen.
Abgesehen davon mag mein unterer rücken geführte beugen ab ch 140kg nicht.
Die geführten bauen ne art grundkraft auf, aber die koordination geht dabei etwas flöten.
Also besser gleich frei.

Wenn du schwierigkeiten hast das gleichgewicht zuhalten kann es daran liegen dass deine technik
mangelhaft ist, deine Stützmuskulatur unterentwickelt ist, das gewicht zu hoch..... oder vielleicht
bist du noch nicht beweglich genug und deine koordination ist unzureichend.
Eine gute übung hierfür geht folgendermaßen:
nimm einen besenstiel, halte ihn mitbeiden händen über dem kopf und beuge mal so.
wenn das klappt und du dabei nicht mehr umfällst und sauber rauf und runter kommst dann bist du shcon ein ganzes stück weiter.
Mach mal den versuch und berichte ob es geklappt hat.

Wie beugst du denn frei?
Fußabstand, tiefe, wo sind deine knie ....?

Grüße Fendi
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Re: geführte Kiebeugen vs. freie

Beitragvon meisterproper » 19. Jul 2007, 09:36

Laß den Scheiß mit geführten Kniebeugen sein und lerne die freie Kniebeuge gewissenhaft. Auch wenn du am Anfang nur Pups-Gewichte nehmen kannst und es Monate dauert bis die Bewegung 100% sitzt.
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Re: geführte Kiebeugen vs. freie

Beitragvon Polyamid » 19. Jul 2007, 10:48

Ich wage mal zu behaupten, daß die geführten Kniebeugen nichtmal zum Aufbauen einer gewissen Grundtechnik zu gebrauchen sind.
Wir haben im Studio eine Maschine für geführte Kniebeugen. Dabei meine ich nicht die Hackenschmidt sondern eine Art Multipresse mit einem Gestell für den Oberkörper. Bei dieser Maschine sollte man die Füsse im Vergleich zur freien Beuge ungleich weiter vorne aufstellen und man presst sich dabei bei der Auf-Bewegung förmlich mit dem Rücken und den Schultern ins Gestell.
Ich schätze den Nutzen so im Bereich der Beinpresse ein.

Der Nachteil dabei (und auch sicher bei deinen Beugen) ist, daß die Fußstellung die du dir da angewöhnst dir die Ballance noch deutlich schlimmer versaut und dir die freie Beuge umso problematischer macht. Es ist zwar wichtig die Unterschenkel halbwegs im 90° Winkel zum Boden zu haben aber nicht auf diese Weise, während die Knie fast nach vorne zeigen.

Deine Ballanceprobleme liegen an Mängeln im Stand und der Beweglichkeit. Um das hinzubekommen mach Folgendes:

Schnapp dir nen Besenstiel oder ne Stange ohne Gewichte dran. Versuch jetzt den Stand der geführten Beuge komplett zu vergessen. Stelle dich etwas mehr als schulterbreit, locker und natürlich hin, wobei die Zehenspitzen eine Idee nach aussen zeigen sollten. Das Gewicht sollte hauptsächlich auf den Hacken liegen während der gesamten Beuge und nicht auf den Fussballen. Auch nicht ganz unten in der tiefsten Position sonst gehen die Knie in einen zu spitzen Winkel. Mach auch nicht son Quark mit Hantelscheiben unter den Hacken.

Nun mach den Rücken grade bis leicht ins Hohlkreuz. die Stange liegt nicht auf dem Nacken sondern auf dem hinteren Schulterbereich. Blick sollte leicht nach oben gehen, was es erleichtert den Rücken zu begradigen. Nun geh ganz runter in die Hocke, wobei der Hintern nach hinten geht und nicht die Knie nach vorne. dann wieder hoch. Die Abwertsbewegung erfolgt zügig und kontrolliert, die Aufwärtsbewegung erfolgt explosiv. Anfangs kann wegen schlechter Beweglichkeit schon das ohne Gewichte problematisch sein. Erst wenn du das hinbekommst fang mit Gewicht an. Die Hocke ist etwas was die Menschen eigentlich schon fast verlernt haben. Wenn man sich Naturvölker anschaut; die hocken dauernd irgendwie und porkeln irgendwo drin rum. Das muss man erst wieder erlernen.

Gib auch nicht gleich auf und üb das immer wieder. Auch mal zuhause mit dem Besenstiel. Du wirst merken wie du dich da ganz schnell verbesserst.
Wenn ein Beitrag von mir auf 2 Arten verstanden werden kann und die Eine verletzt dich, dann meine ich das Andere!
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Re: geführte Kiebeugen vs. freie

Beitragvon Udalrich » 19. Jul 2007, 22:39

Entschuldigt, dass ich so lange zum Antworten gebraucht habe. Zunächst einmal Danke für eure zahlreichen Beiträge.
Nun ja, unsere Trainer..., der eine ist Fitness-/Personal-Trainer der andere BB. Mit letzterem verständige ich mich auch lieber, der weiß halt was ich will. Und dieser hat mir angeraten, auf der Maschine Kraft in die Beine zu trainieren - allerdings muss ich dazu sagen, dass ich in der Beinpresse 120 kg (ohne Eigengewicht der Maschine) drücke. Hat aber warscheinlich nichts zu bedeuten.
Mein Problem ist - so der BB-Trainer - dass sie Sehnen an den Fersen zu kurz wären und ich desshalb immer in Versuchung gerate, mich bei der Aufwärtsbewegung mit den Zehen abzudrücken und dabei fange ich dann unweigerlich an zu wackeln. Ich komme auch nicht ganz runter, ohne auf die Zehenstitzen zu geraten. Ass to the gras ist also nicht.
Aber der Trick mit dem Besenstiel ist genial. Da werd' ich meine Technik laut den Anweisungen von "fendi" und "polyamid" einstudieren. Kann ich locker auch zu Hause machen (da guckt keiner zu :o ) Werde dann über Erfolg oder Misserfolg berichten.
An den Kniebeugen führt halt kein Weg vorbei, wenn man Keulen haben will. 8)
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Re: geführte Kiebeugen vs. freie

Beitragvon fendi » 20. Jul 2007, 13:13

zu kurze sehnen, bzw. mangelnde beweglichkeit kommen öfters vor.
Mit der zeit wird es aber besser. Da hilft nur üben. der rest kommt mir der zeit.
Und irgendwann klappts dann auch mit ass2gras.
Grüße Fendi

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Re: geführte Kiebeugen vs. freie

Beitragvon Udalrich » 20. Jul 2007, 22:30

Danke Jungs, alles sehr ermutigend und vor allem motivierend. Ich dachte schon, ich gehöre dann wohl doch schon zum alten Eisen. Aber es ist wie immer: Übung macht den Meister.
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Re: geführte Kiebeugen vs. freie

Beitragvon Bub » 27. Jul 2007, 09:04

Fange am besten mit leichtem Gewicht an das Du selbst noch gut kontrollieren kannst und lege das Gewicht weit hinten ab. Somit ist Dein Rücken beim Hochgehen nicht so sehr belastet und Du drückst das Gewicht nicht so sehr aus dem Kreuz heraus...
Was noch besser wäre ist natürlich ein Käfig bei dem Du zwar auch frei trainierst, aber das Gewicht bei möglichem unkontrolliertem Ablegen "aufgefangen" wird und Du "heil" bleibst...
Gruss Jörg
Karstengehe ich bei uns in den park nen bissel minigolf spielen,das macht nämlcih auch spass und wenn ich glück habe und mich nicht wie immer zu doof anstelle versenke ich auch mal so nen drecksball
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