Der Postworkout Shake

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Der Postworkout Shake

Beitragvon b-x » 4. Okt 2011, 22:55

Hier ein Artikel von unserem Autor C.C. rund um den Shake nach dem Training

http://www.bodybuilding-magazin.de/body ... e/3384.htm
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Re: Der Postworkout Shake

Beitragvon WurST123 » 5. Okt 2011, 13:35

Schöner Artikel,

ich frage mich jetzt die ganze Zeit, wie soll man das realisieren? Ich kann ja schlecht 100 Zutaten mit ins Fitness schleppen und nen Mixer da aufbauen...

Andere Sache: Warum Erdnussbutter? Hieß es nicht mal, dass Fett nach dem Training kontraproduktiv ist? :o

Ich denke, dass die Menge ein bisschen zuviel für den Magen ist und man danach richtig voll ist... bei 1 - 1,5 l Flüssigkeit...

Mein Shake:

40g Whey - ON - Banane
20g Glutamin - Dymatize
10g BCAA - Best Body - BestBol
100g Traubenzucker

2 x Kre-Alkalyn a 750mg
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Re: Der Postworkout Shake

Beitragvon -=BEN=- » 6. Okt 2011, 15:29

Genau, warum?

Anforderung an einen Postworkoutshake: Leicht verdauliche Nährstoffe, die schnell in die Blutbahn und von dort an ihren Einsatzort gelangen. Voraussetzung: Eine kurze Verweildauer in Magen und Darm.
Warum also Erdnussbutter dazu geben, wenn Fett die Verweildauer verlängert? Ist das nicht gegen den Sinn des Nachttrainings-Shakes: Eine schnelle Verfügbarkeit von Nährstoffen im Blut, für eine beschleunigte Regeneration?
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Re: Der Postworkout Shake

Beitragvon WurST123 » 6. Okt 2011, 16:05

HI Ben,

genau deswegen bin ich auch ein bisschen verwirrt... Das hört sich ja auch logisch an und ist gut erklärt, aber ich persönlich finde es, wenn man die Mengen anguckt einfach zuviel...
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Re: Der Postworkout Shake

Beitragvon Waldfee666 » 6. Okt 2011, 16:40

moin moin,
wenn wir schon dabei sind, eine weitere frage.

wie verhält es sich, wenn man bisher einen shake aus 40g protein, 50g traubenzucker und 5g creatin nutzte?

die 50g traubenzucker könnte man ja als kh-quelle hinzufügen.
aber was mache ich mit den 5g creatin?
vorher kann ich die nicht zugeben, da die wirkung bis zur einnahme verloren geht.
und wenn ich es im nachhinein tue, bin ich ja bei dem shake zulange mit trinken beschäftigt und das creatin wird ebenfalls wirkungslos.

wäre ein extra shake mit dem creatin erforderlich/sinnvoll?
und würde die milch die creatinaufnahme nicht behindern bzw. verlangsamen?

sagt jetzt bitte nicht, ich soll auf kapseln umsteigen.


beste grüße,
christian
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Re: Der Postworkout Shake

Beitragvon -=BEN=- » 6. Okt 2011, 20:46

@WurST123
Ich mixe mir manchmal einen Brei aus 200g gemischten Beeren, 150g Milch 1,5% und 250g Magerquark. Etwas mehr Milch oder Wasser macht ihn sehr gut trinkbar. Der vorgestellte Postworkoutshake ist jedoch dickflüssiger, weil er zusätzlich Erdnussbutter und eine Banane enthält. Es müsste noch mehr Milch hinein. Damit ich ihn nach dem Training trotzdem noch angenehm trinken könnte, und um ein Blähgefühl zu vermeiden, würde ich ihn auf zwei Portionen aufteilen (erst recht den Shake für Personen über 100kg).

Shake 1
- Proteinpulver
- Honig
- Die Hälfte der Beeren
- Wasser anstelle von Milch

Shake 2
- Quark
- Erdnussbutter
- Banane
- die restlichen Beeren
- Milch

@Waldfee666
Nimm es mit dem Creatin nicht zu genau. Rein damit in Shake Nummer 1 oder in eine Trinkflasche mit Orangensaft.
-=BEN=-
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Re: Der Postworkout Shake

Beitragvon -=BEN=- » 6. Okt 2011, 22:33

Nachtrag:
Zwischen den beiden Shakes 1-2 Stunden verstreichen lassen ;-)
-=BEN=-
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Re: Der Postworkout Shake

Beitragvon C.c. Bx-wissensKraft » 8. Okt 2011, 01:36

Hi Marc,

es freut mich, dass dir der Artikel gefällt und du dir Gedanken über die Umsetzung machst. Zu deinen Fragen...

- deinen Mixer und die Zutaten kannst du in der Küche stehen lassen. Wie im Artikel beschrieben, kommt es nicht darauf an, den Shake während oder unmittelbar nach dem Training zu verzehren, sondern optimalerweise geschieht das innerhalb der ersten Stunde nach dem Workout. Wenn du also ca.20 Minuten zum Duschen und Umziehen und nochmal 20 Minuten für den Heimweg brauchst, liegst du immer noch bestens in der Zeit.

- zur Erdnussbutter: Fett verlangsamt tatsächlich die Resorption von anderen Nahrungsbestandteilen (wie Protein). Dies ist hier jedoch gewollt, da wir dem Körper mit diesem Shake eine Menge an Protein anbieten, die er nicht auf einen Schlag aufnehmen kann. Würden wir das Fett auslassen, könnte unser Körper einen Teil der zugeführten Aminosäuren aufnehmen und der Rest würde direkt wieder ausgeschieden (was übrigens auch auf die Menge an Aminos in deinem Shake zutrifft). Mit dem Zusatz der Fette bauen wir ein Plateau auf und bieten unserem Körper in der Zeit nach dem Training eine kontinuierliche Zufuhr von Aminosäuren an. Trotzdem werden in der Anfangsphase, in der die Proteinvorräte des Körpers noch erschöpft sind, die wichtigen Bestandteile sehr schnell zugeführt. Das Fett verlangsamt die Aufnahme zwar ein Wenig, allerdings nicht in dem Maße, dass es im Hinblick auf unsere Zielsetzung einen negativen Effekt hätte.

- die Menge an Shake, die ein Sportler verträgt variiert natürlich individuell und ist je nach Zielsetzung variabel. Von daher macht es Sinn, ein Wenig mit den Mengen zu experimentieren, oder den Shake über längere Zeit verteilt (vielleicht als Mahlzeitenersatz) zu sich zu nehmen. Betrachte unseren Rezeptvorschlag einfach als Hilfe oder Anregung und probier aus, was für dich passt!


... Ich hoffe, ich konnte euch mit den Antworten ein Bisschen weiterhelfen! Zum Creatin: Der Zeitpunkt der Creatinaufnahme ist im Hinblick auf die Wirkung nicht so wichtig. Dementsprechend kann es ohne Probleme in einem anderen Getränk (Orangensaft oder anderer Shake) zugeführt werden. Wenn es sich geschmacklich verträgt, spricht allerdings auch nichts dagegen, es im vorgestellten Shake beizumischen.

Viel Spaß und Erfolg beim Testen!

C.c.
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